Biblisches Judäa & Samarien
Viele der biblischen Geschichten finden in dieser Region statt. Deshalb gelten sie als das „Kernland“ des jüdischen Volkes.
Judäa und Samarien (im Hebräischen „Yehudah v’Shomron“) erstrecken sich über die Gebiete, die einst von den alten israelischen Königreichen ausgewiesen wurden. Diese Namen entstanden nach der assyrischen Eroberung des Nordreich Israels und des südlichen Königreichs Juda, um 721 v. Christus. Die Assyrer vertrieben die Bewohner und besetzten durch Zwangsumsiedlung das ehemalige Königreich Israel mit einer Gruppe von Menschen mit dem Namen Samariter, von denen der Name „Samarien“ abgeleitet ist. Während der Römerzeit wurde der Name des Königreichs Juda zu Judäa hellenisiert.